„Kein Kind als Soldat!“

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Um die 300.000 Kinder und Jugendliche werden in Kriegsgebieten als Kindersoldaten ausgebildet. Sie werden meist entführt, geschlagen, vergewaltigt und dann zu Tötungsmaschinen erzogen. Obwohl der Missbrauch von Kindern verboten und geächtet ist, werden Minderjährige dennoch rekrutiert. Schülerinnen und Schüler der Goetheschule haben sich intensiv diesem Thema gewidmet und rote Handabdrücke gesammelt, um damit bei Politikern ein Zeichen zu setzen. Am Donnerstag, den 26.11.2015 besuchten die Klasse R10b und G8b mit ihren Lehrerkräften Sarah Dohmen und Karl Rupp, bepackt mit einer großen roten plastischen Hand, sowie ihrem Ordner mit den gesammelten roten Handabdrücken, den hessischen Landtag in Wiesbaden. Der Führung durch das Schloss sowie der Teilnahme an einer Plenarsitzung folgte das Treffen mit der Landtagsabgeordneten Heike Hofmann. Nachdem sie über den Alltag eines Mandatsträgers berichtete und die Schülerinnen und Schüler viele ihrer Fragen zu aktuellen Themen gestellt hatten, traten sie mit ihrem eigentlichen Anliegen an sie.

Sie forderten von der Regierung, dass dieses Thema wieder in Erinnerung gebracht und auf die UN-Kinderrechtskonventionen verwiesen wird. Weiterhin kann es nicht sein, dass sich einige Länder dem ganzen entziehen und nicht die kompletten Forderungen dieser Konvention mittragen. Für alle Länder fordern die Schülerinnen und Schüler daher eine Verschärfung der Kinderrechte und eine intensivere Ahndung bei nicht Einhaltung. An dieser Stelle baten Sie Frau Hofmann um ihre Unterstützung, indem auch sie ein Zeichen gegen „Kinder als Soldaten“ mit einem solchen roten Handabdruck setzt und diese Forderungen an die anderen Politiker weitergibt.