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Berufsorientierungsprogramm der 8. Klassen des Haupt- und Realschulzweiges

Beginnend in Schuljahr 2013/14 führt die Goetheschule, in Zusammenarbeit mit dem BTZ Weiterstadt und dem Werkhof Darmstadt, für die 8. Klassen des Haupt- und Realschulzweiges, ein Berufsorientierungsprogramm durch. 

 

Das Berufsorientierungsprogramm ist eine Schulveranstaltung. Es soll auch die Schülerinnen und Schüler, die nicht unmittelbar vor dem Schulabschluss stehen, mit der Arbeitswelt bekannt machen und ihnen für ihre spätere Berufswahl Entscheidungshilfen geben. Für einen Zeitraum von 2 Wochen arbeiten die Kinder als Praktikanten in den Werkstätten des Berufsbildungs- und Technologiezentrums Weiterstadt, sowie des Werkhofes Darmstadt. Die Betreuung übernimmt ein Mitarbeiter vor Ort, der Klassenlehrer begleitet das Projekt. 

Dabei können sich die SchülerInnen in verschiedene Berufsfelder, z.B. IT/ Medien, Mechatronik, Holz, Farbe/ Gestaltung etc., einwählen.  

 

Das Berufsorientierungsprogramm wird im Unterricht von den Klassenlehrern vorbereitet. Nach seinem Abschluss erfolgt die Auswertung der von den Schülern gesammelten Erfahrungen.

 


Fachpraxisunterricht 

 


Um den SchülerInnen einen frühen Einblick in verschiedene Berufsfelder zu gewähren, bietet die Goetheschule mit Beginn der 7. Klasse verschiedene Fachpraxiskurse an. Die SchülerInnen wählen sich pro Halbjahr in einen gewünschten Kurs ein.

Zur Auswahl stehen in diesem Schuljahr die Kurse Holz, Metall, Textil, Ernährung und die Schülerfirma. Diese Kurse werden teilweise an der Goetheschule, teilweise an der Landrat Gruber Schule unterrichtet.

In der Klassenstufe 7 gibt es zudem einen CNC Maschinenkurs.

Inselforscherturnier im Landkreis Darmstadt-Dieburg

 

 Am Donnerstag, dem 24. November 2011 und am Freitag, dem 25. November 2011 fand in Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendförderung des Landkreises Darmstadt-Dieburg das 1. Inselforscherturnier im Landkreis statt. Das Spiel ermöglicht den Schülern Einblicke in die verschiedenen Tätigkeiten einzelner Berufsfelder. Ziel ist es so genannte „Berufsinseln“ zu erschließen, indem begründet Tätigkeitskarten an die Berufsstrände angelegt werden müssen.

 

Sieben Schülerinnen und Schüler der 9. Realschulklassen meldeten sich für das Turnier in Weiterstadt an. Irem Arikcan, Fiona Danz, Laura Diaz-Martinez, Alexander Duman, Dennis Kurttas, Jana Menkenhagen und Franziska Winkler mussten an zwei Tagen in mehreren Spielrunden antreten. Franziska Winkler, Klasse R9b, konnte das Turnier für sich entscheiden und durfte damit als erste einen der fünf Sachpreise wählen.


Die Schüler hatten beim Spielen des Inselforscherspiel sehr viel Spaß und fanden es sehr informativ. Sie freuen sich schon sehr darauf das Spiel ihren Mitschülern im Arbeitslehreunterricht zu erklären.


  

 

Daniela Hahn

 

Inselforscher im Darmstädter Echo

Projekt Praxistage im Rahmen des Berufsvorbereitenden Unterrichtes (BVU)

 

 

Schüerin im Betrieb

Seit dem Schuljahr 2001/2002 ist das Projekt "Praxistage" im Rahmen des Berufsvorbereitenden Unterrichtes (BVU) für die Schülerinnen und Schüler der 8. Hauptschulklassen an der Goetheschule Dieburg eingeführt.


Die Praxistage sind Teil der Berufsvorbereitung und eine sinnvolle Ergänzung zum 14tägigem Betriebspraktikum.
Der Unterricht findet an diesen Tagen nicht in der Schule statt, sondern die Schülerinnen und Schüler arbeiten im Betrieb.
Sie lernen dort die Arbeit in einem Beruf kennen.


Die Praxistage finden dreimal im Monat – immer mittwochs – statt und zwar in den Monaten September, Oktober, November, Februar, März und Mai.
Die jungen Leute haben die Möglichkeit, in jedem dieser Monate einen anderen Betrieb und somit eine andere Branche kennen zu lernen.


Ziele der Praxistage sind, dass die Jugendlichen weiterreichende Informationen über das gewählte Berufsbild erhalten, eine selbstkritische Einschätzung in Bezug zu den geistigen, körperlichen und sozialen Voraussetzungen des Berufs vornehmen, das Arbeitsleben kennen lernen und bei Eignung für das jeweilige Berufsbild bessere Chancen auf dem Ausbildungsstellenmarkt haben. Darüber hinaus lernen und üben die Schüler das Vorstellen und Bewerben bei den Betrieben.


Die Praxistage helfen auch beim Abbau von Ängsten und Vorurteilen. Das Selbstbewusstsein wird gestärkt, da die Schüler in den Betrieben erfolgreich mitarbeiten können und viel gelobt werden.


Bereits mehr als 40 Dieburger Betriebe unterstützen dieses Projekt.
Die Resonanz ist überaus positiv.


Für die beteiligten Betriebe ergibt sich der Vorteil, dass sie mögliche Ausbildungsbewerber über einen relativ langen Zeitraum kennen lernen und feststellen können, ob er den Anforderungen in den spezifischen Tätigkeiten und in den geistigen Voraussetzungen gewachsen ist. Für die Jugendlichen ist das eine Chance, denn ein dauerhaft angelegter Praxistag ist aussagefähiger als ein einmaliger Einstellungstest oder ein einmaliges Vorstellungsgespräch.
Einige Schüler konnten sich durch die Praxistage einen Ausbildungsplatz sichern.
Vorbereitet und betreut wird das Projekt von den jeweiligen KlassenlehrerInnen der 8. Hauptschulklassen.


 


Schüer im Betrieb