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Erinnerungsarbeit - ein verbindlicher Teil des Geschichtsunterrichts der Goetheschule

Erinnerung an die Schrecken des Ersten und Zweiten Weltkriegs, an die Verfolgung politisch Andersdenkender, an die Unterdrückung Unerwünschter, an die Vernichtung missliebiger ethnischer und gesellschaftlicher Minderheiten, die so wesentliche Bestandteile der Herrschaftstechnik des nationalsozialistischen Regimes waren, ist ein wichtiges Element des Geschichtsunterrichts der Goetheschule.


Erinnerung realisiert sich vor allem an Orten.


Die Schüler sind dort mit konkreten Überresten historischen Geschehens konfrontiert, aber auch mit Assoziationen.


Als Stätten konkreter Erinnerung dienen den Schülern der Goetheschule der Dieburger Judenfriedhof, die Stätte der Euthanasie-Morde in Hadamar, die KZ- Gedenkstätten Osthofen bei Worms, Buchenwald und Natzwiller-Struthof (Frankreich), das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg, der Russische Soldatenfriedhof in Klein-Zimmern und die Schlachtfelder von Verdun (Frankreich).


Auch die Befragung von Zeitzeugen und Recherchen im Stadtarchiv Dieburg und im Hessischen Staatsarchiv Darmstadt sind fester Bestandteil der Erinnerungsarbeit im Geschichtsunterricht der Goetheschule.