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Berufsausbildungsbörse 2011

Der Dieburger Anzeiger berichtet:


Von Dirk Beutel

 


Fast 30 Unternehmen und Einrichtungen aus Dieburg und der näheren Umgebung stellten am Mittwoch bei der fünften Ausbildungsbörse der Goethe-Gesamtschule ihre jeweiligen Ausbildungsmöglichkeiten vor. Unter den Besuchern fanden sich auch einige Neugierige der Anne-Frank-Schule.

„Hier können die Schüler auf Tuchfühlung gehen, direkt erste Kontakte knüpfen, Bewerbungen abgeben oder sich um Praktika kümmern“, erklärt Realschullehrer Andreas Wenzel, der zusammen mit seiner Kollegin Irmela Irmscher die Ausbildungsbörse mithilfe der Stadt Dieburg und der Barmer Kasse organisierte. Vom Industriekaufmann, Erzieher, Steuerberater bis hin zur Karriere beim Zoll oder der Polizei bot sich den Schülern ein breites branchenübergreifendes Ausbildungsangebot. Im Vergleich zur großen Ausbildungsmesse im Berufsschulzentrum in Darmstadt kennt Andreas Wenzel die Vorteile der Goetheschule: „Die Gruppen sind kleiner. Dadurch werden die Gespräche persönlicher und die Schüler haben eher mal den Mut, auch Fragen zu stellen.“

Und das taten sie offensichtlich mehr als reichlich. In der abschließenden Feedback-Runde waren die Unternehmensvertreter durchweg mit der Einstellung und der Resonanz der Schüler zufrieden. Matthias Schott, Wehrdienstberatungsoffizier der Bundeswehr, lobte zudem die gute Vorbereitung der Schüler. Eine der häufig gestellten Fragen bei ihm lautete etwa, ob die Bundeswehr auf Auslandseinsätze bei einer Ausbildung bestehe oder nicht.

Einzige Kritik: Da seit Kurzem der Pflichtwehrdienst abgeschafft wurde, sollte im Unterricht die Möglichkeiten eines Freiwilligen Sozialen Jahres näher beleuchtet werden. Die stellvertretende Schulleiterin Amelie Weissgerber stimmte dem Vorschlag zu: „Gerade für solche Schüler, die einfach noch nicht wissen, wohin ihr Weg gehen soll, ist so eine Auszeit durchaus sinnvoll.“